RE/MAX Immoreal
Conterra Immobilien GmbH
 

Wohnen im goldenen Lebensalter

Man ist so alt wie man sich fühlt und wie man sich fühlt, darüber entscheiden unsere Gedanken und Einstellungen.

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben!
(Alexis Carreal, Nobelpreisträger für Medizin)

Die Familienstrukturen früherer Jahrzehnte gibt es nur mehr selten, die Arbeits- und Familiensituationen haben sich geändert.
Die Bevölkerungsentwicklung zeigt uns, dass der Anteil jener Personen über 60 Jahre überproportional zunimmt.
Der Anteil beträgt im Jahre 2010 23,2%, 2030 31,2%.

Wohnen im Alter

Daher ist es sinnvoll, sich rechzeitig mit dem Älterwerden und insbesondere mit der Frage des Wohnens im Alter auseinander zu setzen.

Die meisten Menschen möchten auch im Alter in ihrer gewohnten Umgebung wohnen bleiben. Dafür nehmen sie häufig Unbequemlichkeiten und Einschränkungen in Kauf.
Entscheidend ist allerdings der Zeitpunkt, an dem sich jemand mit der Frage "Wie will ich im Alter leben" auseinander setzt. Je früher man darüber nachdenkt, desto mehr Wahlmöglichkeiten hat man.

Welche Fragen ergeben sich im Besonderen?

  1. Was kann ich tun, wenn ich so lange wie möglich in meinem vertrauten Zuhause wohnen bleiben möchte?
  2. Welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich noch einmal umziehen und mich neu orientieren möchte?
  3. Welche Alternativen gibt es, falls einmal Hilfe und Pflege nötig werden?

Wie sollte die Immobilie ausgestattet sein?

Die Immobilie soll grundsätzlich altersgerecht und barrierefrei sein und u.a. idealerweise folgende Merkmale aufweisen:

  • über einen Aufzug erreichbar oder ebenerdig gelegen sein,
  • weder zu groß noch zu klein, einen abgetrennten Wohn- und Schlafbereich, eine geräumige Küche und ein ausreichend großes Bad mit angepassten Sanitäreinrichtungen,
  • einfach und bequem zu beheizen, am besten über eine Zentralheizung mit Temperaturreglern in Greifhöhe. Kohle- oder Ölöfen sind weniger geeignet und können gefährlich sein,
  • hell und gut zu belüften. Die Immobilie hat einen stufenlos zugänglichen Balkon, eine Terrasse oder einen kleinen Garten,
  • großzügig geschnitten und die Räume sind nicht zu eng und verwinkelt. Flur, Bad und Küche bieten ausreichend Raum, um sich auch mit Gehhilfen oder einem Rollstuhl sicher bewegen zu können,
  • ohne Stufen und Schwellen. Türschwellen sind nicht vorhanden, Treppenabsätze, Podeste oder Balkonschwellen abgebaut oder können über eine festinstallierte Rampe überwunden werden. Die Türen sind ausreichend breit, damit bei Bedarf ein Rollstuhl hindurchpasst; oder sie lassen sich verbreitern,
  • mit Fenstern ausgestattet, die auch in Sitzhöhe den Ausblick nach draußen ermöglichen und sich leicht öffnen und schließen lassen. Elemente wie Lichtschalter und Türgriffe lassen sich bequem erreichen.

Wohnlage und Wohnumfeld

Eine altersgerechte Wohnanlage bedeutet:

  • Die Bewohner können die Immobilie mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen; eine Bus- oder Bahnhaltestelle ist in der Nähe,
  • Sie können die täglichen Einkäufe zu Fuß erledigen,
  • in der Umgebung arbeiten ambulante Dienste. Die Praxis eines Allgemeinarztes ist in der Nähe,
  • Sie finden Unterhaltung, soziale und kulturelle Treffpunkte in der Nachbarschaft und können in einem nahe gelegenen Park oder einer Grünanlage spazieren gehen.

Wohnformen zu Hause

Die Bewohner wollen weiterhin zu Hause wohnen und ihren Haushalt selbstständig führen. Sie passen ihre bestehende Immobilie an die veränderten Bedürfnisse im Alter an.
Sowohl die Immobilie als auch die Umgebung sollte für ältere Menschen bestimmte Kriterien erfüllen, damit sie auch dann noch weitgehend normal weiterleben können, wenn ihre Mobilität ab- und ihre Hilfebedürftigkeit zunimmt.
Die Immobilie sollte altersgerecht sein und die Wohnlage sollte nicht einsam machen.

- Wohnen Zuhause mit Wohnungsanpassung

Oft ist es möglich durch kleine bauliche Maßnahmen die eigene Immobilie altersgerecht zu verändern und den Umzug in eine andere Wohnung oder ins Heim zu vermeiden.
Hindernissen und Gefahrenquellen wie Treppenstufen, eine zu hohe Badewanne oder Stolperfallen wie lose Teppiche sollten beseitigt werden.

- Wohnen Zuhause mit Unterstützung im Alltag

Viele Senioren benötigen mit zunehmendem Alter Hilfe im Haushalt und im Alltag. Das bedeutet noch keine pflegerische Betreuung. Es sind eher die kleinen Dinge des Alltags, die mit der Zeit mühsam werden, bei denen sich viele unterstützen lassen möchten: etwa bei der Gartenpflege, beim Hausputz, Einkaufen, Spazierengehen, Behördengängen, Arztbesuchen oder auch bei nötigen Reparaturen. Oft leisten Angehörige, Freunde, Bekannte und Nachbarn solche Alltagshilfe. Doch nicht jeder kann oder will bei Bedarf auf familiäre oder Freundschaftsdienste zurückgreifen. Eine Alternative bieten mobile Hilfsdienste oder ambulante Pflegedienste. Sie erleichtern den Alltag und helfen, die Selbstständigkeit zu erhalten.

- Wohnung Zuhause mit Betreuung

Die Bewohner möchten in ihrer bisherigen, altengerechten Wohnung weitgehend selbstständig leben. Sie benötigen dabei kontinuierlich ein wenig Unterstützung und die Gewissheit, dass bei Bedarf schnell Hilfe zur Stelle ist. Sie benötigen ambulante Dienste, einer Sozialstation oder einem Betreuungsverein.

Wohnen im Alter

Ein neues Zuhause

Die bestehende Immobilie

  • kann an die veränderten Bedürfnisse im Alter nicht angepasst werden,
  • sie ist baulich für das Leben im Alter nicht optimal ausgestattet, oder
  • kann bestimmte Kriterien nicht erfüllen, oder
  • die Umgebung ist nicht geeignet, dass man sich im Alter wohlfühlt.

Ein neues Zuhause - eine andere Immobilie

Hier stellen sich insbesondere folgende Fragen:

  • soll ich die neue Immobilie kaufen oder mieten?
    Die neue Immobilie soll altersgerecht und barrierefrei sein.
  • und was soll ich mit der bestehenden Immobilie machen?
    Soll ich diese vermieten, an Angehörige verschenken, oder soll ich diese verkaufen?

Ein neues Zuhause - gemeinschaftliche Wohnprojekte

In selbst organisierten, gemeinschaftlichen Wohnprojekten leben je nach Konzept nur ältere oder auch jüngere Menschen zusammen in einer Miet- oder Eigentumswohnung, einem Haus oder in einer Wohnanlage.
In einer Wohngemeinschaft hat jeder Bewohner nur sein eigenes Zimmer. Bad, Küche und Gemeinschaftsraum nutzen alle.
In der Hausgemeinschaft bewohnt jede Partei eine eigene, abgeschlossene Wohnung. Nur die Gemeinschaftsräume sind allen gleichermaßen zugänglich.
Das Ideal des gemeinschaftlichen Wohnens ist die gegenseitige Anteilnahme und Unterstützung im Alltag sowie im Krankheitsfall - wenn nötig mit Hilfe von ambulanten Diensten.

Ein neues Zuhause - betreutes Wohnen in einer Wohnanlage

Betreute Wohnanlagen bieten barrierefreie, altengerechte Wohnungen mit Betreuungsservice. Bewohner des betreuten Wohnens schließen in der Regel zwei Verträge ab: einen Miet- oder Kaufvertrag für die Wohnung sowie einen Betreuungsvertrag mit Serviceleistungen. Das Angebot besteht in der Regel aus einem Grundservice, der meist pauschal abgerechnet wird und zusätzlichen Wahlleistungen, die die Bewohner je nach Bedarf abrufen und zahlen können. Die Architektur der Wohnanlage und Gemeinschaftseinrichtungen sollen Treffen und Gespräche unter den Bewohnern fördern.

Ein neues Zuhause - betreute Wohngemeinschaften

In einer Betreuten Wohngemeinschaft leben hilfe- oder pflegebedürftige ältere Menschen in einer barrierefreien Wohnung oder in einem Haus zusammen. Jeder hat einen eigenen Wohn-/ Schlafbereich. Das Alltagsleben spielt sich im Gemeinschaftswohnzimmer und in der Küche ab. Jeden Tag kommen Betreuer ins Haus, die die Gruppe beim Kochen, in der Haushaltsführung und bei Gemeinschaftsaktivitäten unterstützen. Ambulante Pflegedienste kommen nach Bedarf hinzu. Die Bewohner erleben einen möglichst normalen, selbstbestimmten Alltag und werden verlässlich betreut.

Seniorenheime/Seniorenresidenzen

In Seniorenresidenzen besteht die Möglichkeit auf Dauer oder bestimmte Zeit entsprechende Apartments zu mieten.
Der Bewohner hat die Möglichkeit die Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. Restaurant und Cafe, Clubraum, Fitness- und Gymnastikraum, Bewegungs- und Therapiebad, Andachts- und Meditationsraum) zu nutzen.
Er kann an allgemeinen Angeboten wie z. B. kulturelle Veranstaltungen, Sprachkurse, Ausflüge teilnehmen und bestimmte Serviceleistungen in Anspruch nehmen.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit besondere Servicedienste (wie z.B. Verpflegung, Reinigungsdienste, Service für Kleidung und Wäsche, einzelne Pflegeleistungen) in Anspruch zu nehmen.

Nähere Informationen zur Senioren Residenz Veldidenapark. Bitte klicken Sie » hier

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